PagerSpass-Wiki
Zum Spiel →

Dienstbuch, Laufbahn & Garage

Mit einem Konto (Anzeigename, eindeutiger Benutzername, Passwort) baut sich über mehrere Schichten hinweg ein Dienstbuch auf: gefahrene Dienste, Statistik, Laufbahn und ein eigener Fuhrpark in der Garage. Ohne Konto lässt sich PagerSpass genauso spielen — Gäste bekommen nur kein Gedächtnis über die eigene Runde hinaus.

Erfahrung — wofür es Punkte gibt

Bewertet wird ausschließlich, was das Spiel ohnehin misst — es gibt also nichts zu erspielen, was nicht auch gute Leitstellen- oder Besatzungsarbeit wäre:

Anlass Punkte
Einsatz abgeschlossen (nach Dringlichkeit) 5–12
Hilfsfrist gehalten (innerhalb von 10 Minuten vor Ort) +5
Großlage ohne Zögern alarmiert (Leitstelle) +7
Lagemeldung abgesetzt +2
Nachforderung, die eine echte Lücke traf +5
Zielklinik passte beim ersten Mal (Leitstelle) +5
Transport in ein ungeeignetes oder abgemeldetes Haus (Leitstelle) −5
Großlage: jeder weitere Patient in dieselbe Klinik (Leitstelle) −2
Vermisste Person gefunden (Leitstelle) +7
Terminfahrt pünktlich abgeholt (Leitstelle) +5
Termin gerissen oder Auftrag storniert (Leitstelle) −5
Dienst gefahren (Anwesenheit selbst) 0
Notruf verpasst — 60 Sekunden geklingelt, dann aufgelegt (Leitstelle) −2
Notruf abgewiesen — einzeln klingelnde Leitung weggedrückt (Leitstelle) −1
Doppelmeldung erkannt und dem laufenden Einsatz zugeordnet (Leitstelle) +5
Zweiter Einsatz zu einer Lage, die schon lief (Leitstelle) −5
Anruf einem Einsatz mit anderer Lage zugeordnet (Leitstelle) −7

Die Posten sind gekürzt, und sie werden strenger zugerechnet. Gekürzt wurde alles zugleich — Zuschläge wie Abzüge —, denn die Verhältnisse zwischen den Posten sind das eigentliche Regelwerk: eine falsche Zielklinik kostet genau das, was eine richtige einbringt, eine erkannte Doppelmeldung zählt wie eine gehaltene Hilfsfrist, und ein Fehler wiegt gegenüber einem Einsatz weiterhin dasselbe. Die Stufen der Laufbahn stehen unverändert da: Was du verdient hast, bleibt verdient — der nächste Aufstieg dauert länger.

Du bekommst, was du tust

Drei Regeln, die seit Fassung 4.0.4.20 dafür sorgen, dass Punkte an der eigenen Leistung hängen und nicht daran, im richtigen Moment auf einem Melder gestanden zu haben:

  • Alarmiert zu sein genügt nicht — du musst da gewesen sein. Gewertet wird ein Einsatz für deine Besatzung erst, wenn dein Fahrzeug an dieser Lage Status 4 gemeldet hat. Wer quittiert und stehen bleibt, wer unterwegs zurückbeordert wird oder wer bei einer AAO mit zehn Fahrzeugen nur auf der Liste steht, bekommt dafür nichts.
  • Den Hilfsfristzuschlag bekommt, wer zuerst da war. Die Frist fährt ein Fahrzeug heraus, nicht die halbe Wache. Vorher bekamen ihn alle Mitalarmierten für dieselbe Uhr. Die Leitstelle behält ihren: Sie hat disponiert, und gemessen wird ohne die Ausrückzeit der Einheit.
  • Anwesenheit ist keine Leistung. Der Dienst selbst bringt keine Punkte mehr. Er steht weiter im Dienstbuch und zählt für das Abzeichen „Schichten gefahren" — aber wer sich einteilen lässt und den Abend über nichts anfasst, steigt nicht mehr auf.

Die Zielklinik zählt nur beim ersten Mal: wer nach einer Abweisung endlich das richtige Haus nennt, hat einen Fehler korrigiert, nicht die Aufgabe gelöst. Falsch ist eine Zuweisung nur, wenn es eine richtige gegeben hätte — kann im ganzen Landkreis niemand, was der Patient braucht, kostet keine Wahl etwas. Bei einer Großlage kommt der Abzug für die Ballung dazu: eine Notaufnahme, die fünf Verletzte auf einmal bekommt, ist danach selbst ein Einsatz.

Die Suche zählt für die Leitstelle, weil sie entscheidet, wer sucht: Eine Rettungshundestaffel bringt einen Abschnitt dreimal so schnell voran wie ein Löschfahrzeug, und nachts findet niemand etwas, solange kein Licht da ist. Der Termin einer bestellten Fahrt zählt aus demselben Grund: Er steht von der Bestellung an fest, und wer die Anfahrt einrechnet, alarmiert früher als bei einem Notruf. Ein stornierter Auftrag kostet genauso viel wie ein gerissener Termin — es ist derselbe Fehler, nur zu Ende gedacht.

Abweisen kostet weniger als Verpassen — auflegen ist eine Entscheidung, kein Versäumnis. Und es kostet gar nichts, wenn dabei priorisiert wurde: klingelt mehr als eine Leitung gleichzeitig, ist das Wegdrücken einer davon Teil der Arbeit. Ein abgewiesener Notruf kann übrigens erneut anrufen — ein Notfall verschwindet nicht, weil man auflegt.

Ein brennendes Haus erzeugt fünf Notrufe, nicht einen. Wer erkennt, dass der zweite Anrufer dieselbe Lage meldet, nimmt seine Meldung zu einem laufenden Einsatz statt ein zweites Mal zu alarmieren — dafür gibt es Punkte. Der zweite Alarm kostet, weil er dieselben Fahrzeuge ein zweites Mal bindet. Am teuersten ist die Verwechslung: hängt ein Anruf an einem Einsatz, der eine andere Lage betraf, bekommt die gemeldete Lage nie einen Einsatz — dort wartet jemand umsonst. Während der Schicht sagt das niemand; was richtig war, steht im Abschnitt Doppelmeldungen der Nachbesprechung.

Gewertet wird ein Einsatz nur, wenn er abgeschlossen und tatsächlich abgearbeitet wurde: mindestens eine Einheit muss an der Einsatzstelle gewesen sein. Ein Einsatz, der nur angelegt und gleich wieder zugemacht wird, bringt nichts.

Wer mitten in der Runde geht, nimmt seine Erfahrung mit. Gebucht wird in dem Augenblick, in dem du den Raum verlässt: dieselbe Rechnung wie beim Dienstende, nur über das, was bis dahin gefahren wurde. Die Runde läuft für die anderen weiter, und was darin noch passiert, zählt für dich nicht mehr. Auch der Letzte, der geht, bekommt seine Schicht — sein Weggang ist zugleich das Dienstende. Pro Runde gibt es die Gutschrift allerdings nur einmal: Wer zurückkommt und bis zum Schluss bleibt, bekommt für dieselbe Runde kein zweites Mal Punkte.

Und gewertet wird eine Schicht nur, wenn sie mindestens fünf Minuten stand — vom Dienstbeginn bis zum Dienstende, an der echten Uhr gemessen; wer vorher geht, bis zu seinem Weggang. Darunter bringt sie null Punkte, null Credits und keine Abzeichen; im Dienstbuch steht sie trotzdem, so wie eine Übung. Damit lohnt es sich nicht, im Minutentakt zu starten, den ersten leichten Einsatz abzugreifen und gleich wieder Dienstende zu machen. Der Zeitfaktor der Simulation ändert daran nichts: Er rafft die Lage, nicht den Abend.

Abzüge verrechnen sich mit dem Verdienten, drücken eine Schicht aber höchstens auf null — bereits erspielte Erfahrung nimmt keine Runde wieder weg.

Laufbahn und Ränge

Die Laufbahn hat 200 Stufen, vom Anwärter/in bis zum Ehrenbranddirektor/in bei 340.500 Punkten. Bis Stufe 75 bleiben die bisherigen Schwellen unverändert; danach wachsen die Abstände gleichmäßig. Eine ordentliche Schicht bringt einige Dutzend bis rund hundert Punkte, der erste Aufstieg (150 Punkte) kommt also nach zwei, drei Diensten — die höchste Stufe ist ein echtes Langzeitziel. Jeder Aufstieg bringt mindestens einen Fahrzeuggutschein und 25 Credits je Gutschein. Zehnerstufen bringen zwei Gutscheine, Stufe 100 und 150 drei, Stufe 200 fünf.

Gelesen wird die Laufbahn als Band: Beim Öffnen steht die eigene Stufe in der Mitte mit Füllbalken bis zum nächsten Aufstieg, Erreichtes trägt einen Haken, Kommendes ein Schloss. An jeder Karte steht, was sie freischaltet — der Gutschein, Funktionen wie die Leitstelle, und die Zierde: Melder-Gesichter bis zur Gestaltung „Legende“ auf Stufe 200, Profilrahmen bis zum „Ehrenkranz“, Kopfmuster, Wappenzeichen, die goldene Wappenfarbe (Stufe 70), zwei Alarmtöne, zwei Schichtkarten-Designs und die zusätzlichen Melder-Bauformen — Klassik ab Stufe 10, Farbe ab Stufe 15, das Alarmfax ab Stufe 75, der Leuchtmelder ab Stufe 90, der Lamellenmelder ab Stufe 120 und der Bogenmelder ab Stufe 150 (siehe Grundlagen). Die letzten drei hingen bis zur Fassung 5.0.0 am Abo; jetzt werden sie erspielt. Nichts davon ist ein Spielvorteil, und nichts davon steht im Shop — erspielt bleibt erspielt.

Zwei Zusatzfunktionen öffnen sich erst über die Laufbahn — gesperrt ist dabei immer nur der Zusatz, eine volle Runde lässt sich ab dem ersten Dienst spielen:

Funktion Ab Level
Die Leitstelle in einer öffentlichen Runde übernehmen 5
Beim Anlegen eines Einsatzes eine eigene Alarm- und Ausrückeordnung setzen 7

Garage — eigener Fuhrpark

Jedes Konto startet mit einer Grundausstattung, die eine volle Runde in jeder Organisation abdeckt: LF10, HLF20, RTW, NEF, MTW, GKW und ein Streifenwagen. Jeder Aufstieg in der Laufbahn bringt mindestens einen Fahrzeuggutschein — frei einlösbar gegen jedes Fahrzeug des Katalogs, im Autohaus des Shops. Aus welcher Organisation das gewählte Fahrzeug kommt, entscheidet allein die Besatzung: Der Rang bringt den Gutschein, nicht die Halle. Ist der gesamte Katalog schon in der Garage, wird jeder weitere Gutschein automatisch mit Credits vergütet.

Die Garage im Dienstbuch zeigt den Bestand — beschafft wird im Shop, mit Gutschein oder gegen Credits. Offene Gutscheine hängen als Marke am Shop-Weg der Hauptwegweisung.

Erfahrung wird zusätzlich je Organisation ausgewiesen (Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Polizei) — das ist Statistik, sie zeigt, wo man gefahren ist, und sperrt keine Fahrzeuge. Die Garage zeigt bewusst nur die bereits verdiente Punktzahl, keine „das fehlt dir noch"-Liste — das nähme dem Aufstieg, was ihn ausmacht. Der Vorausblick („noch X Punkte bis zum nächsten Gutschein") steht stattdessen im Dienstbuch.

Organisationsspezifische Rangbezeichnungen wie „Löschmeister/in" werden nur beim Gesamtrang angezeigt, nie neben einer einzelnen Organisation — für Rettungsdienst, THW oder Polizei ergäben Feuerwehr-Dienstgrade keinen Sinn.

Aufbau des Dienstbuchs

Das Dienstbuch hat auf Rechner und Handy dieselben fünf Reiter:

Pfad Inhalt
/dienstbuch Kennzahlen, Hilfsfrist-Diagramm, Fortschritt je Organisation, Garage-Teaser, letzte drei Schichten
/dienstbuch/schichten volle Liste aller Schichten mit Suche, Einzelbuchungen, Nachbesprechung
/dienstbuch/laufbahn Rangleiter als Band zum Seitwärtsrollen, Bestenliste, Mitspieler-Übersicht mit „+ Freund"
/dienstbuch/garage Hallentore mit dem eigenen Fuhrpark — beschafft wird im Shop
/dienstbuch/abzeichen die Abzeichenwand; der Stern an einem erreichten Abzeichen stellt es in die Profil-Vitrine

Das Konto ist kein Dienstbuch-Reiter mehr, sondern über die Hauptleiste (am Handy über die Tableiste) von überall erreichbar:

Pfad Inhalt
/konto Profil (Wappen, Farbe, Vorstellung, Titel), Sicherheit, Einstellungen, Notrufabfrage, Wachengemeinschaft, „Freunde werben", Bug melden, Konto löschen
/konto/privatsphaere wer dich sieht, wer dich erreichen darf, Statistiken tracken
/konto/mitteilungen welche Push-Mitteilungen ankommen (siehe App & Mitteilungen)
/shop Schaufenster, Tagesbonus, Dienstaufträge, Autohaus, Code einlösen

Das Hilfsfrist-Diagramm rechnet die durchschnittliche Hilfsfrist aus den tatsächlichen Alarmierungs- und Eintreffzeiten vergangener Einsätze — es braucht also mindestens einen abgeschlossenen Einsatz, um etwas zu zeigen.

Abzeichen

Die Abzeichenwand unter /dienstbuch/abzeichen hält knapp 950 Abzeichen bereit — keine von Hand gepflegte Liste, sondern eine Handvoll Familien, die sich aus deiner Dienstbuch-Historie von selbst ergeben. Nichts davon wird „abgeholt": Was du gefahren hast, ist erreicht.

Die genaue Zahl wächst mit dem Spiel: Jedes neue Stichwort, jeder neue Fahrzeugtyp bringt eine Sammelkarte mit. Der weitaus größte Teil der Wand sind solche Karten — allein die 401 Landkreise. Die Zeile darunter zeigt sie deshalb in der Reihenfolge, in der sie etwas bedeuten: erst die Leistungen, dann die Sammlungen.

Tor Was darin steht
Ausbildung die Einweisung — einmalig für die durchlaufene Ausbildungsschicht
Meilensteine Schwellen für jeden Anlass, der Punkte bringt: 1 · 5 · 10 · 25 · 50 · 100 · 250 · 500 · 1 000 abgeschlossene Einsätze, gehaltene Hilfsfristen, Lagemeldungen, treffende Nachforderungen, zügig disponierte Großlagen, gefahrene Schichten, passende Zielkliniken, gefundene Vermisste, gehaltene Termine, erkannte Doppelmeldungen
Feuerwehr · Rettungsdienst · THW · Polizei dieselben Anlässe noch einmal je Organisation, mit eigenen Schwellen (5 · 25 · 50 · 100 · 250). „Zügig disponiert" gibt es hier nicht — das bleibt Leitstellensache
Zeiten Nachtschichten (endeten zwischen 22 und 6 Uhr) und Wochenenddienste, je 1 · 5 · 10 · 25 · 50 · 100 · 250
Einsatzarten eine Sammelkarte je Einsatzstichwort des Katalogs — einmal abgeschlossen genügt
Fuhrpark eine Karte je Fahrzeugtyp, den du einmal gefahren hast. Der Träger zählt nicht mit: Wer einen RTW beim DRK gefahren hat, feiert dieselbe Karte wie beim Johanniter
Landkreise einer je Kreis, in dem du einen Einsatz gefahren hast

Bewusst ohne Dienstgrade: gefeiert wird nur, was jede Organisation gleichermaßen feiern kann. Bis zu sechs Abzeichen stellst du über den Stern in die Profil-Vitrine.

Die Nachbesprechung

Jede beendete Schicht endet in der Nachbesprechung — und sie bleibt im Archiv erhalten, ist also auch später über /dienstbuch/schichten wieder aufzurufen. Darin stehen die Kennzahlen des Abends, jeder Einsatz einzeln, das Funkprotokoll und die Befunde: Lob für das, was gut lief, Hinweise auf das, was fehlte — jede Störung mit Namen, damit sich eine Schicht mit drei blinden Alarmen nicht wie schlechte Arbeit liest.

Die Gegenprobe beantwortet die Frage, mit der die Nachbesprechung früher endete: Wäre es schneller gegangen? Sie rechnet für jeden Einsatz nach, welches Fahrzeug zur Alarmzeit frei stand und am schnellsten dort gewesen wäre — Ausrückzeit plus Anfahrt, dieselbe Rechnung wie für das, was tatsächlich alarmiert wurde. Gesagt wird es nur, wenn der Unterschied zählt: Liegt die Ersparnis unter einer Minute oder war das schnellste Fahrzeug ohnehin dabei, schweigt sie. Ein Hinweis auf zwanzig Sekunden wäre Besserwisserei.

Die Schichtkarte zeichnet den Abend als Bild — Leitstelle, Datum, die vier Kennzahlen und die Punktegutschrift, mit dem Melder als Markenzeichen. Am Handy geht das Teilen-Blatt auf, am Rechner wird die Datei gespeichert. Das Kartendesign wählst du direkt daneben; „Bernstein-LCD" und „Heller Aushang" schaltet die Laufbahn ab Stufe 25 und 50 frei.

Bestenliste

Die Bestenliste ist öffentlich und ohne Anmeldung einsehbar — bewusst ohne Benutzerkennungen im Ergebnis, nur mit einer serverseitig berechneten Markierung der eigenen Zeile, wenn man mit der eigenen Kennung nachfragt. Wer mitspielt, muss also keine fremde Kennung preisgeben, um seine eigene Platzierung zu sehen.

Konto und Geräte

Ein Konto lässt sich von einem anderen Gerät aus wieder aufnehmen (Benutzername + Passwort) — Dienstbuch, Garage und Freundesliste kommen dabei vollständig mit. Ohne Konto (als Gast) spielt sich eine Runde genauso, nur bleibt nichts über die einzelne Runde hinaus erhalten.

Erfahrung, Ränge und Fahrzeugwahlen spiegeln ausschließlich, was in einer Runde tatsächlich passiert ist — nichts davon lässt sich ohne echte Einsätze erspielen.