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Brett, Profil & Freunde

Unter Freunde liegen vier Seiten: das Brett mit dem, was du und deine Leute im Dienst erlebt haben, die Nachrichten, die Kontakte — und zu jedem Konto ein Profil mit eigener Adresse.

Das Brett

Das Brett ist die Startseite. Was dort steht, ist meistens nicht getippt, sondern gefahren: Nach jeder beendeten Schicht legt der Server die Einträge selbst an.

Eintrag Wann er entsteht
Schicht am Dienstende — Ort, Rolle oder Funkrufname, Einsätze, Punkte
Beförderung wenn die Schicht einen Rang weiter gebracht hat
Abzeichen für alle in dieser Schicht erreichten — gebündelt in einer Zeile
Bestmarke mehr Einsätze oder eine bessere Hilfsfrist als je zuvor
Wachenstufe wenn die eigene Wachengemeinschaft eine Stufe steigt
Beitritt wenn du einer Wachengemeinschaft beitrittst

Dazu kommt, was du selbst schreibst: bis zu 500 Zeichen, wahlweise mit einer eigenen Schicht als Anhang. Das Feld dafür steht oben auf der Seite.

Sortiert wird streng nach Zeit. Es gibt keinen Algorithmus, der auswählt, was du zu sehen bekommst — eine Reihenfolge, die niemand erklären kann, sieht bei jedem Übersehenen nach Absicht aus.

Wer das sieht

Die Sichtbarkeit gehört zum einzelnen Eintrag, nicht zum Konto. Du wählst sie, bevor du schreibst:

  • Freunde — nur bestätigte Freunde. Die Voreinstellung.
  • Wache — zusätzlich die Mitglieder deiner Wachengemeinschaft.
  • Alle — jedes angemeldete Konto, auch ohne Freundschaft.

Öffentlich schreiben kann, wer mindestens eine Schicht zu Ende gefahren hat; ein privates Konto kann es gar nicht. Wer dich blockiert hat oder von dir blockiert wurde, sieht nichts von dir — auch nichts Öffentliches.

Dieselben drei Kreise sind die drei Reiter, mit denen du das Brett umschaltest. Der Reiter Alle ist der Grund, warum am ersten Tag etwas dasteht: ein frisches Konto hat noch keine Freunde.

Quittieren und Kommentieren

Es gibt genau eine Reaktion, und sie heißt wie im Funk: Quittiert (✓✓). Ein zweiter Druck nimmt sie wieder zurück. Kein Vorrat an Emoji, kein Daumen nach unten.

Kommentare gehen bis 300 Zeichen und sind so sichtbar wie der Eintrag, unter dem sie stehen — unter einem öffentlichen Eintrag also ebenfalls öffentlich. Jeder Eintrag hat eine eigene Adresse; eine Mitteilung über einen Kommentar führt direkt dorthin.

Eigene Einträge und Kommentare kannst du jederzeit zurücknehmen. Fremde lassen sich melden; die Meldung landet in einer Übersicht, die wir durchsehen.

Das Profil

Jedes Konto hat ein Profil unter seinem Benutzernamen — teilbar und verlinkbar. Dort stehen:

  • Wappen aus Organisation, Farbe und deinen Initialen. Ein hochgeladenes Bild gibt es bewusst nicht. Dazu wahlweise ein Profilrahmen ums Wappen und ein Kopfmuster im Farbband — erspielt über die Laufbahn oder gekauft im Shop.
  • Titel: ein Wort unter deinem Namen — „Funkfuchs", „Nachtschicht", „Urgestein" und sieben weitere aus dem Shop. Drei gibt es nicht zu kaufen: Team, Helfer und Betatester verleiht das Team von Hand; wer einen trägt, findet ihn in der Titelwahl ganz unten. Mehr unter Credits, Coins & Shop.
  • Vorstellung: ein Satz über dich, bis 200 Zeichen, ohne Links.
  • Vitrine: bis zu sechs Abzeichen. Gewählt werden sie im Dienstbuch unter Abzeichen — ein Tipp auf den Stern eines erreichten Abzeichens stellt es aus.
  • Zahlen: Schichten, Einsätze, dabei seit.
  • Die eigenen Einträge am Brett, so weit du sie sehen darfst.

Angelegt wird das alles unter Konto → Profil.

Was ein Fremder davon sieht, entscheiden deine Privatsphäre-Einstellungen: Ein privates Konto zeigt nur, wer es ist — nicht, wie weit es ist. Anwesenheit und „zuletzt online" gibt es nur unter Freunden.

Im eigenen Profil liegt auch der Benutzername (3–20 Zeichen: Buchstaben, Ziffern, Bindestrich, Unterstrich) — der Name, unter dem andere dich finden.

Freundschaft, Blockieren, Suche

Eine Freundschaft braucht beide Seiten: eine Anfrage, eine Bestätigung. Erst danach sieht man, wer gerade in welcher Runde und Rolle sitzt, kann sich dazuschalten, solange Platz ist, und Nachrichten schreiben. Blockieren wirkt sofort und in beide Richtungen: keine Anfragen, keine Nachrichten, kein Auffinden, nichts am Brett. Eine Freundschaft lässt sich im Profil auch wieder beenden.

Neben der Suche über den Benutzernamen schlägt das Spiel unter Kontakte Konten vor, mit denen du bereits eine beendete Schicht geteilt hast und zu denen noch keine Beziehung besteht. Gäste ohne Konto und Bot-Besatzungen werden nie vorgeschlagen.

Einladung in die laufende Runde

Aus der Lobby heraus lädt Freund einladen in die laufende Runde ein. Die Einladung trägt Raumcode, Landkreis und die aktuellen Mitspieler; ist die Runde voll oder vorbei, sagt sie das, statt ins Leere zu führen. Mit dem Dienstende verfallen alle Einladungen dieser Runde. Der geteilte Link ?raum=CODE funktioniert unabhängig davon weiter — er bleibt der Weg für alle, die kein Konto wollen.

Direktnachrichten

Jeder Freund hat eine eigene Gesprächsseite; die Liste unter Nachrichten führt hin. Der Verlauf trägt Datumstrenner, und an den eigenen Nachrichten steht ein Haken, sobald sie zugestellt sind, und zwei, sobald der andere sie gelesen hat. Über 📅 wird aus einer Nachricht ein Terminvorschlag für die nächste gemeinsame Schicht.

Bewusst klein gehalten: Text, Zeitstempel, gelesen ja/nein. Keine Gruppen, keine Anhänge, keine Bearbeitung.

Grenzen

Serverseitig geprüft, damit das System nicht für Spam missbraucht werden kann:

  • 30 Freundschaftsanfragen je Stunde
  • 20 Nachrichten je Minute
  • 10 Beiträge am Tag, höchstens einer je Minute
  • 60 Kommentare je Stunde
  • 5 Meldungen je Stunde

Alles Geschriebene läuft durch denselben automatischen Wortfilter wie der Funk (siehe Funkdisziplin): Beiträge, Kommentare, die Vorstellung, der Anzeigename — und seit 4.1.1.11 auch Nachrichten an einzelne Freunde und der Wachenchat samt Name, Beschreibung, Aushang und Dienstplan. Vorher waren die beiden Chats die einzigen Kanäle ohne Prüfung. Wer gesperrt ist, kann am Brett, im Freundes- und im Wachenchat nicht schreiben — lesen weiterhin schon.

Brett, Nachrichten und Einladungen leben komplett getrennt vom Funkkanal einer laufenden Runde — Sozialkontakt und Einsatzgeschehen vermischen sich nicht.

Und darüber hinaus

Freundschaften sind Zweierbeziehungen. Wer eine feste Mannschaft mit eigenem Chat, Rollen und gemeinsamen Runden sucht, findet sie unter Wachengemeinschaften.