PatSim — am Patienten arbeiten
PatSim ist die Patientensimulation von PagerSpass. Jeder Rettungsdiensteinsatz hat einen Patienten, an dem die Besatzung wirklich arbeitet: messen, untersuchen, behandeln, einordnen. Ohne Behandlung wandern seine Werte, mit der richtigen Behandlung erholt er sich — und mit der falschen zeigt er es.
PatSim ist Pflicht. Früher hing die Simulation an einem Schalter im Konto; den gibt es nicht mehr. Jede Lage mit Patient — ein Rettungsdiensteinsatz, eine geforderte Patientenversorgung oder ein Massenanfall — bekommt ihre Patienten, für alle, in jeder Runde. Ein Kaminbrand bekommt keinen Blutdruck.
Punkte bringt PatSim keine, weder mehr noch weniger. Es ist eine Art zu spielen und kein schnellerer Weg nach oben.
Der Patient passt zum Einsatz
Das Krankheitsbild richtet sich nach dem Meldebild, nicht nur nach dem Stichwort: „Pkw gegen Baum, Fahrer reagiert nicht" ist ein Polytrauma, „Kind am Badesteg ins Wasser gefallen" ein Ertrinken, „Atemnot nach langer Busreise" eine Lungenembolie. Ein eindeutiger Befund im Meldebild überstimmt das Stichwort, unter dem er steht, und wer leblos gemeldet wird, wird reanimiert — auch aus dem Wasser.
- Alter und Geschlecht kommen aus dem Meldebild („Frau, 68 Jahre", „15-Jährige", „Kleinkind"). Was dort nicht steht, wird im typischen Alter des Krankheitsbildes gewürfelt. Im Kopf des Bogens steht dann etwa „w, 68 J.".
- Ein Kind hat die Werte eines Kindes. Die Normbereiche folgen den Altersstufen vom Säugling bis zum Jugendlichen: Ein Puls von 120 ist beim Kleinkind unauffällig, beim Erwachsenen nicht.
- Jeder Patient ist ein eigener Mensch. Die Werte streuen ein wenig; zwei Infarkte sind nicht mehr auf die Einheit gleich. Nach einem Neustart des Servers behält derselbe Patient seine Werte.
- Nicht alles verschlechtert sich gleich schnell. Der Verlauf rechnet in Minutenschritten je Krankheitsbild; eine Blutung unter dem Schädel geht etwa nur alle drei Minuten einen Punkt Glasgow weiter.
Der Patientenbogen
Im Fahrzeug steht der Patient im Fenster PatSim, beim Massenanfall als „PatSim · 20 Patienten". Der Bogen hat eine feste Größe wie der Melder: Er springt nicht, egal welcher Reiter offen ist. Nur das Feld unter den Reitern rollt.
- Vitalwerte als Kacheln mit den Kürzeln vom Monitor: GCS, AF, SpO₂, Puls, RR, BZ, Temp, NRS, EKG. Jede Kachel ist zugleich ihr Messknopf — leer mit der Messdauer, gefüllt mit Wert, Alter der Messung und Trend, beim Messen mit Countdown. Auffällige Werte stehen vorn und sind rot abgesetzt.
- Die Zeile der laufenden Maßnahme steht immer da, notfalls mit „Keine Maßnahme läuft."
- Fünf Reiter: Befunde, Gespräch, Therapie, Diagnose und Verlauf. Der Verlauf ist das Protokoll des Patienten: jede Messung, jede Maßnahme, jede Einordnung, mit Uhrzeit und Fahrzeug.
- Die Sichtungskategorie färbt den ganzen Bogen, und im Kopf steht, was man über den Patienten weiß — Verdacht oder Diagnose.
- Erweitern klappt den Bogen groß auf: Befunde, Maßnahmen und Einordnung stehen dann nebeneinander statt in Reitern. „Zuklappen" oder Esc schließt ihn. Daneben lässt sich der Bogen wie Karte und Funk in ein eigenes Fenster ausheften.
Wer den Patienten behandelt
Je Patient gibt es einen Platz für ein Rettungsmittel und einen für den Notarzt — und jedes Fahrzeug arbeitet an einer Lage an einem Patienten zur Zeit. Zwei Rettungswagen am selben Patienten, während der daneben unversorgt liegt, gibt es nicht mehr.
- Ohne Massenanfall nimmst du dir den Patienten selbst: mit „Übernehmen" oder mit dem ersten Griff an einem freien Patienten. Mit „Abgeben" wird er wieder frei. Im Kopf des Bogens steht, wer ihn behandelt und welcher Notarzt dabei ist; behandelt ihn schon ein anderes Fahrzeug, ist der Bogen für dich gesperrt, und der Grund steht da. Die Patientenleiste zeigt je Patient „dir", das behandelnde Fahrzeug oder frei.
- Beim Massenanfall teilt die Führung zu (siehe unten); selbst übernehmen geht dort nicht.
- Wer die Lage verlässt, gibt den Patienten frei. Wer ihn zum Transport bekommt, übernimmt ihn damit.
- Die Erste Hilfe von Feuerwehr, THW und Polizei belegt keinen Platz.
Messen
Ein gemessener Wert ist eine Momentaufnahme. Im Bogen steht die letzte Messung mit ihrem Alter und dem Trend zur Messung davor. Ob eine Maßnahme wirkt, siehst du, indem du nachmisst — das ist ausdrücklich erlaubt.
| Wert | Dauer |
|---|---|
| Bewusstsein (GCS) | sofort — angesprochen, nicht gemessen |
| Schmerz (NRS 0–10) | 5 s — erfragt; ab 4 gilt er als auffällig |
| Puls | 6 s |
| Sättigung | 8 s |
| Atemfrequenz | 10 s |
| Temperatur | 12 s |
| Blutzucker | 15 s |
| EKG | 15 s |
| Blutdruck | 20 s |
Die Dauer ist Spielzeit; im Simulationsmodus geht es entsprechend schneller. Gemessen wird erst vor Ort: Auf der Anfahrt nimmt der Server keinen Griff am Patienten an, im Status 7 nur noch am eigenen Patienten.
Monitor und EKG
Monitor anschließen (30 Sekunden, unter „Therapie" oder direkt im Bogen) lässt EKG und Pulswelle laufen wie am echten Gerät. Herzfrequenz, Sättigung und Atemfrequenz stehen live daneben, und was außerhalb der Grenzen liegt, blinkt rot. Den Blutdruck misst die Manschette, wenn du NIBP drückst. Mit Monitor zählen Puls, SpO₂ und AF als gemessen, auch für die Verdachtsdiagnose.
Der Monitor deutet nichts. Er schreibt die Kurve und zählt die Frequenz; ob das ein Vorhofflimmern ist oder ein Kammerflimmern, erkennst du selbst. Bei Kammerflimmern zeigt er „---" und keine Pulswelle. Gezeichnet werden Sinusrhythmus (auch tachykard und bradykard), ST-Hebung, ventrikuläre Extrasystolen, Vorhofflimmern, AV-Block I, Kammerflimmern und Asystolie.
Das 12-Kanal-EKG erscheint unter „Befunde" als Ausdruck auf Millimeterpapier mit den Ableitungen II, V2 und V5 — und darunter, wie auf dem echten Ausdruck, die Gerätedeutung.
Untersuchen
Drei Schemata: xABCDE, SAMPLER und OPQRST. Sie laufen Punkt für Punkt, und immer nur eines zugleich; am Schema läuft ein Balken mit der Restzeit.
| Schema | Dauer je Punkt |
|---|---|
| xABCDE | x sofort (die kritische Blutung sieht man beim Hinknien), A 5 s, B 10 s, C 8 s, D 8 s, E 12 s |
| SAMPLER | je 6 s |
| OPQRST | je 5 s |
Erst wenn alle Punkte stehen, gilt das Schema als erhoben.
Behandeln
Unter „Therapie" steht der Maßnahmenkatalog: rund neunzig Maßnahmen in Gruppen — Atemweg und Beatmung, Kreislauf und Zugang, Medikamente, Lagerung, Wunden und Trauma, Wärme und Umgebung, Überwachung und Übergabe, Betreuung, Voranmeldung, Geburt und weitere. Die Liste ist für jeden Patienten dieselbe — wer „Glukose i.v." sieht, kennt damit noch nicht die Diagnose.
- Einfach oder Erweitert. Einfach zeigt die Maßnahmen, die zu deinem Patienten vorgeschlagen werden, dazu die Handgriffe, die immer passen. Erweitert zeigt alle, mit Suche und Gruppen. Gefragt wird im Einrichtungsbogen; umstellen kannst du es unter Konto → Spiel & Bedienung und direkt über der Liste.
- Maßnahmen dauern und wirken erst danach. Eine Maßnahme und eine Messung dürfen gleichzeitig laufen, zwei Maßnahmen nicht.
- Wiederholbar sind etwa Schock, Herzdruckmassage, Adrenalin, Infusion und Opiat; der Bogen zählt mit („2×").
Was gesperrt ist — und was nicht
Gesperrt wird nur, was sich nicht machen lässt. Der Grund steht sichtbar an der Maßnahme, auch am Handy:
- was „i.v." heißt, braucht erst einen venösen Zugang,
- manche Maßnahmen verlangen eine Messung vorher (Glukose den Zucker, Nitrat den Blutdruck, die Analgesie eine Schmerzangabe, die Defibrillation das EKG),
- Arztmaßnahmen gehen nur mit Notarzt vor Ort,
- und solange eine Maßnahme läuft, beginnt keine zweite.
Was falsch ist, geht — und der Patient zeigt es. Im Verlauf steht, was die Besatzung sieht; ob es ein Fehler war, sagt das Spiel nicht. Ein paar Beispiele:
| Maßnahme | wann sie schadet | was passiert |
|---|---|---|
| Defibrillation | Patient hat einen Puls | Kammerflimmern, der Patient bricht zusammen |
| Herzdruckmassage | Patient hat einen Puls | Schmerzen, Rippen knacken |
| Guedel-Tubus | Patient ist wach | würgt ihn heraus und erbricht |
| Nitrat, Urapidil | Blutdruck zu niedrig | Blutdruck bricht ein, Patient wird benommen |
| Beine hoch | Lungenödem, Luftnot | bekommt im Liegen kaum Luft |
| Oberkörper hoch | Schock | sackt weg |
| Infusion | Lungenödem | Rasselgeräusche nehmen zu |
| Opiat | flache Atmung, benommen, niedriger Druck | Atemdepression |
| ASS, Heparin | blutender Patient | Blutung nimmt zu |
| Glukose | Zucker nicht niedrig | Zucker schießt hoch |
| Traubenzucker, Getränke | getrübtes Bewusstsein | verschluckt sich |
| Wärmeerhalt | Fieber, Hitzschlag | glüht unter der Decke |
Auch eine Maßnahme, die zum Krankheitsbild gehört, schadet, wenn der Zustand dagegen spricht: Nitrat ist beim Infarkt richtig, bei einem Druck von 92 trotzdem falsch. Die Regeln lesen die wahren Werte, nicht die gemessenen — wer ohne Messung behandelt, behandelt trotzdem den Patienten, der vor ihm liegt.
Stabilisiert und auf dem Weg der Besserung
Jedes Krankheitsbild hat eine ursächliche Behandlung — die Glukose bei der Unterzuckerung, beim Infarkt der Herzkatheter samt Voranmeldung (die das 12-Kanal-EKG verlangt). Danach ist der Patient stabilisiert: Der Verlauf steht still, und alle zwei Minuten wandern Puls, Blutdruck, Atmung und Sättigung auf die Normwerte seines Alters zu, der Schmerz lässt nach, das Bewusstsein klart auf. Lagerung und Co. lindern nur. Ein Fehlgriff nimmt die Stabilisierung wieder weg.
Ob eine Maßnahme richtig war, entscheidet sich in dem Moment, in dem sie wirkt: Ein zweiter Schock nach dem Spontankreislauf ist ein Fehler, auch am Reanimationspatienten. Die Reanimation läuft in der richtigen Reihenfolge — die Herzdruckmassage erzeugt Druck, aber keinen Puls, defibrilliert wird erst nach der Rhythmusanalyse, Adrenalin braucht den Zugang.
Niemand sinkt auf unmögliche Werte, und die Kategorie folgt den Werten: Ein Gelber, der unbehandelt in den Schock rutscht, wird Rot.
Eine Verschlechterung sieht man auch ohne Messung. Kippt ein Wert unter eine Schwelle, steht im Verlauf, was die Besatzung sieht — ohne Zahl, die gibt es nur gemessen: „Wird zunehmend schläfrig und verwirrt", „Reagiert kaum noch auf Ansprache", „Atmet nur noch flach und langsam", „Lippen und Finger werden bläulich", „Wird blass und kaltschweißig", „Atmet nicht mehr", „Kein Puls mehr tastbar, reagiert nicht mehr".
Einordnen
Unter „Diagnose" trägst du die Verdachtsdiagnose im Klartext ein. Sie verlangt drei Messwerte und ein erhobenes Schema — eine Diagnose ohne Untersuchung ist geraten. Den Verdacht darfst du ändern, wenn du nachmisst und etwas anderes findest.
Der Notarzt stellt die Diagnose, danach steht der Klartext des Krankheitsbildes am Patienten. Auch er untersucht zuerst: Es gilt dieselbe Schwelle wie beim Verdacht.
Notarzt nachfordern: Merkt ein Rettungswagen, dass er allein nicht reicht, fordert er mit „NA nachfordern" direkt aus dem Bogen einen Notarzt nach. Das geht als Nachforderung über Funk an die Leitstelle („Für Patient … bitte Notarzt nachalarmieren."), und die Lage fordert ab dann „Notarzt" — der Alarmvorschlag schlägt ihn vor. Der Knopf fehlt, wenn ihr selbst der Notarzt seid oder schon einer am Patienten steht; steht ein Notarzt an der Einsatzstelle, lehnt das Spiel ab. Im Funkloch geht der Spruch später hinaus, wie jede andere Meldung.
Die Übergabe nach MIST: Im Diagnose-Reiter steht, was die Besatzung an der Klinik oder dem Notarzt sagt — Mechanismus (das Meldebild), I die auffälligen Befunde, S die zuletzt gemessenen Werte samt EKG und T die erledigten Maßnahmen. Zusammengestellt wird sie nur aus dem, was ihr erhoben habt: Was nicht gemessen ist, steht als „nichts gemessen" da.
Erste Hilfe: Feuerwehr, THW und Polizei
Am Patienten arbeitet der Rettungsdienst. Feuerwehr, THW und Polizei leisten Erste Hilfe und Rettung: aus dem Gefahrenbereich holen, Blutungen stillen (auch mit Tourniquet), lagern, Herzdruckmassage, wärmen oder kühlen, Wunden versorgen, Augen und Haut spülen, betreuen. Messen, ein Schema erheben, Atemweg und Sauerstoff, Zugang und Medikamente, Monitor, Voranmeldung und Verdacht sind Sache des Rettungsdienstes — auch beim Massenanfall. Einer solchen Besatzung zeigt der Bogen nur die Erste Hilfe; der Server weist alles andere mit „Das ist Sache des Rettungsdienstes — ohne ihn gibt es nur Erste Hilfe." ab.
Die Defibrillation fehlt dort mit Absicht: Sie verlangt das EKG, und messen darf die Feuerwehr nicht.
Beim Massenanfall
Ein Bogen zur Zeit. Den Patienten wählst du über eine Leiste; dein zugewiesener Patient ist vorgewählt.
Wer wen behandelt, teilt die Führung zu. In der Versorgungsübersicht (auch im Einsatz-Tablet) steht an jedem Patienten eine Auswahl für das Rettungsmittel und, sobald einer vor Ort ist, eine für den Notarzt. Zur Wahl stehen die Rettungsdienstfahrzeuge der Lage auf Status 4 oder 7. Wer einem anderen Patienten zugeteilt wird, gibt seinen bisherigen frei.
Aufladen dauert länger: Am Massenanfall wird ein Patient drei Minuten lang aufgenommen statt einer — er wird an Ablage oder Behandlungsplatz übergeben, mit Anhängekarte registriert und erst dann umgelagert.
Alle Verletzten teilen das Krankheitsbild — bei einem Busunglück haben alle dieselbe Unfallmechanik. Die Schwere richtet sich nach der Sichtungskategorie: Grün bekommt ein Viertel des Befunds, Gelb gut die Hälfte, Rot den vollen. Ein Grüner verschlechtert sich nicht von selbst. Beim Schulbus sind die Verletzten Kinder, mit ein paar Erwachsenen dazwischen.
Die Sichtungsuhr gilt nur hier. Beim einzelnen Patienten läuft sie nicht — er stirbt nicht während der Untersuchung, weil eine Frist abgelaufen ist.
Wird eine Lage auf MANV umgestuft, bleibt der Patient, an dem ihr schon arbeitet, mit seinem Bogen liegen und zählt mit; die übrigen Verletzten kommen mit eigener Simulation dazu.
Mehr zum Massenanfall selbst — Stufen, Sichtung und die Uhr der Verletzten — steht unter Großlagen.
Aufnehmen, transportieren, übergeben
Status 7 und 8 sind keine reinen Tastendrücke:
- Nach Status 7 („Patient aufgenommen") wird der Patient eine Minute lang aufgeladen — Trage, Umlagern, Monitor umstecken, Türen zu. Am Massenanfall sind es drei Minuten.
- Nach Status 8 („Am Transportziel") dauert die Übergabe anderthalb Minuten — Schockraum oder Notaufnahme, Protokoll, Trage abziehen.
Beides siehst du am Bedienteil als Balken mit Restzeit und danach als Bestätigung: „Patient aufgenommen · transportbereit" bzw. „Patient abgeliefert · Status 1 melden". Solange geht es nicht weiter: Der Wagen fährt erst nach der Aufnahme zur Klinik und rückt erst nach der Übergabe ein; nur der Sprechwunsch (5/0) geht jederzeit. Der Zeitfaktor der Runde verkürzt beide Dauern. Das gilt für jedes Fahrzeug, das Patienten transportiert, und Bot-Besatzungen warten genauso. Ein NEF oder ein Löschfahrzeug meint mit 7 und 8 etwas anderes und ist davon nicht betroffen.
Wie die Zielklinik zustande kommt, steht unter Fahrzeuge & Organisationen.
KI am Patienten
Mit Premium kommen zwei Dinge dazu. Anders als beim KI-Funk gilt das je Person: Wer selbst Premium hat, bekommt sie.
Das Patientengespräch (Reiter „Gespräch"): Stell eine eigene Frage oder tipp eine der Schnellfragen an („Was ist passiert?", „Nehmen Sie Medikamente?" …), und der Patient antwortet in eigenen Worten.
- Er antwortet passend zu seinen Werten. Wer nach Luft ringt, spricht in Fetzen, wer unterzuckert ist, ist fahrig, wer bewusstlos ist, sagt nichts — und nach der Glukose wacht er auf und redet wieder.
- Zahlen nennt er nie. Seinen Blutdruck kennt kein Patient, den misst du. Antworten, die Messwerte oder die Diagnose nennen, fallen heraus.
- Er weiß nur, was sein Krankheitsbild hergibt. Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien und der Schmerz kommen aus demselben Bild wie SAMPLER und OPQRST.
- Das Gespräch steht für alle an der Lage da, damit die zweite Besatzung nicht dieselbe Frage noch einmal stellt.
- Fällt das Sprachmodell aus, antwortet eine Regel aus dem Krankheitsbild — „Bekommen Sie Luft?" etwa aus den aktuellen Werten.
Die Fallbesprechung: Hast du deinen Verdacht festgehalten, bespricht ein Praxisanleiter den Fall mit dir — ob der Verdacht passt, welcher auffällige Wert noch ungemessen ist, welches Schema fehlt und welche Maßnahme noch hilft. Die Liste dafür rechnet das Spiel selbst aus; das Sprachmodell formuliert sie nur. Die Besprechung siehst nur du.
Beides läuft wie der KI-Funk über einen externen Dienst (Mistral). Ohne Abo bleibt PatSim vollständig — messen, untersuchen, behandeln, einordnen, alles kostenlos.
Quellen im Code:api/PagerSpass.Domain/Logic/Patientenlauf.cs,Patientenbilder.cs,Massnahmenkatalog.cs,Patientenumschlag.cs,KiPatient.cs.